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"FAMO-Fachkräftemonitoring - regelmäßige
Erhebung des Angebots und des Bedarfs an Fachkräften in den
Grenzregionen Ostösterreichs mit der Slowakei"
Die österreichisch-slowakische CENTROPE-Region stellt eine
der interessantesten Regionen Europas dar: An der Nahtstelle zwischen
Ost- und Westeuropa gelegen, umfasst sie Regionen mit unterschiedlichem
wirtschaftlichen Entwicklungsniveau, aber auch unterschiedlicher
Wachstumsdynamik und bietet somit Chancen für grenzüberschreitende
Mobilität von Unternehmen und Arbeitskräften.
Diese Mobilität wird gegenwärtig noch durch Übergangsbestimmungen
im Bereich der Dienstleistungs- und Arbeitsmärkte beschränkt,
die 2011 endgültig auslaufen.
Ziel des Projektes "Fachkräftemonitoring (FAMO)"
ist es daher - neben einer umfassenden Darstellung der wirtschaftlichen
Entwicklung in der österreichisch-slowakischen CENTROPE-Region
- im Herbst/Winter 2008/09 sowie 2010/11 auf Basis einer Unternehmensbefragung
Informationen über den Bedarf an Personal (insbesondere an
Fachkräften) in der Untersuchungsregion Wien und der Westslowakei
(Bratislava, Trnava) einzuholen sowie die vorherrschenden Arbeitsbedingungen
auszuloten. Die FAMO-Unternehmensbefragung erhebt auch realisierte
bzw. beabsichtigte Internationalisierungsschritte und Kooperationen
von österreichischen Unternehmen und von Unternehmen in der
Westslowakei. Gegenstand einer Erhebung unter der erwerbsfähigen
Bevölkerung in Wien sowie in den slowakischen Grenzregionen
mit Österreich ist die Bereitschaft der Personen, im Ausland
zu arbeiten sowie deren Qualifikationen. ExpertInnenmeinungen werden
im Vorfeld der quantitativen Datenerhebungen ebenfalls eingeholt.
Informationen aus der quantitativen Unternehmensbefragung und aus
darauf aufbauenden qualitativen Interviews in ausgewählten
Betrieben ("Personaldialoge") werden in Beziehung zum
bestehenden Arbeitskräfteangebot gesetzt und um die Recherche
bestehender Bildungsangebote ergänzt. Aus den Ergebnissen werden
(Höher-)Qualifizierungsoptionen erarbeitet und mit regionalen
EntscheidungsträgerInnen diskutiert, um daraus konkrete Planungsschritte
abzuleiten.
Denn es gilt, die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Maßnahmen
für die Arbeitsmärkte in den Grenzregionen zu eruieren.
Eine Voraussetzung dafür ist, die wirtschaftliche Entwicklung
in den Grenzregionen zu kennen und vor diesem Hintergrund bereits
frühzeitig Informationen über Angebot und Bedarf an Facharbeitskräften
diesseits und jenseits der Grenzen einzuholen, um darauf aufbauend
gezielt Maßnahmen, insbesondere im Bereich "Qualifizierung",
planen zu können. Speziell der Wiener Arbeitsmarkt nimmt aufgrund
seiner geografischen Nähe zu den Grenzregionen hier eine besondere
Position ein.
Das Projekt stellt damit eine Weiterentwicklung der Projekte LAMO
I und LAMO II (www.arbeitsmarktmonitoring.at)
dar, im Rahmen derer eine Datengrundlage betreffend des Bedarfs
österreichischer und ausländischer Unternehmen an Arbeitskräften
sowie der Bereitschaft von ArbeitnehmerInnen aus den Grenzregionen
Tschechiens, der Slowakei und Ungarns in Österreich oder anderen
(EU-)Staaten zu arbeiten, aufgebaut wurde.
Das Projekt Fachkräftemonitoring (FAMO) regelmäßige
Erhebung des Angebots und des Bedarfs an Fachkräften in der
Grenzregion Ostösterreichs mit der Slowakei wird aus
Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
im Programm Grenzüberschreitende Territoriale Zusammenarbeit
Österreich Slowakei gefördert und vom österreichischen
Bundesministerium für Soziales, Arbeit und Konsumentenschutz
sowie vom Ministerium für Bauwesen und Regionalentwicklung
der Slowakischen Republik kofinanziert.
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